Kursidentifikation:

CaMo 11/17

Für diese Veranstaltung kann Bildungsurlaub nach dem Berliner Bildungsurlaubsgesetz (BiUrlG) beantragt werden.

Zielgruppe:

Ärzte, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden, Sprachtherapeuten, Linguisten

Termin:

17.11.2017 - 18.11.2017

Zeit:

Tag 1
13.00 - 18.00 Uhr
Tag 2
09.00 - 16.00 Uhr

Referent/In:

Angela Salm
(Castillo Morales® - Lehrtherapeutin)
Christine Lorenz-Wiegand
(Castillo Morales® - Lehrtherapeutin)

Kursgebühr:

199,00 €

TN-Zahl:

max. 24

FB-Punkte:

14

Downloads:

Das Castillo-Morales - Konzept®


Ein Überblick

Das Castillo Morales® - Konzept ist ein ganzheitliches, neurophysiologisch orientiertes Behandlungskonzept für die Behandlung von sensomotorischen und orofazialen Störungen bei Kindern und Erwachsenen.

Es unterscheidet sich von anderen Konzepten, da eine wichtige Grundlage die Philosophie und Anthropologie der lateinamerikanischen Ureinwohner darstellt, aus der der umfassende Kommunikationsbegriff und die innere Haltung zum Kind entspringen. Respekt vor der Person des anderen und Zutrauen in die Fähigkeiten und Möglichkeiten zur Entwicklung ist Basis jedes zwischenmenschlichen Kontaktes.

Das Konzept beinhaltet die Förderung der sensorischen und motorischen Fähigkeiten mit einem orofazialen Behandlungsschwerpunkt.

Ziele der Behandlung

  • Erweiterung der nonverbalen und verbalen Kommunikationsmöglichkeiten
  • Wahrnehmungsentwicklung (z.B. Spüren, Sehen, Hören)
  • Verbesserung der aktiven Aufrichtung und Bewegung
  • Aktivierung und Regulierung der orofazialen Funktionen (Saugen, Schlucken, Speichelkontrolle, Kauen, Mimik, Artikulation)
  • Förderung der Eigeninitiative und Selbstständigkeit (z.B. bei Kommunikation, Essen und Trinken, Fortbewegung)
  • Unterstützung der elterlichen Kompetenz
  • Vermeiden sekundärer Pathologie

Wer wird behandelt?

Frühgeborene, Säuglinge, Kinder und Erwachsene mit

  • Muskelhypotonie, z.B. bei Down-Syndrom, Prader-Willi-Syndrom und anderen Syndromen
  • Orofaziale Störungen z.B. bei neurologischen Erkrankungen, Fazialisparese, Möbius-Syndrom, Pierre-Robin-Sequenz oder Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
  • Zentralmotorischen Störungen und Mehrfachbehinderung z.B. bei Zerebralparese oder Zustand nach Schädel-Hirn-Trauma
  • Peripheren Paresen z.B. Plexusparesen oder Myelomeningozelen
  • Neuromuskuläre Erkrankungen


Hinweis
Bitte bringen Sie sich bequeme Kleidung, ein Kissen und eine Wolldecke mit.



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