Kursidentifikation:

PallE 11/17

Für diese Veranstaltung kann Bildungsurlaub nach dem Berliner Bildungsurlaubsgesetz (BiUrlG) beantragt werden.

Zielgruppe:

Ergotherapeuten

Termin:

04.11.2017 - 05.11.2017

Zeit:

Tag 1
10.00 - 17.30 Uhr
Tag 2
09.00 - 16.30 Uhr

Referent/In:

Ellen von dem Berge
(staatlich anerkannte Ergotherapeutin
seit 2014 Leitung der Projektgruppe „Ethik in der Ergotherapie“/ DVE)

Kursgebühr:

239,00 €

TN-Zahl:

max. 16

FB-Punkte:

16

Downloads:

Ergotherapie in der Palliativversorgung - Neu in 2017

„Palliative Care ist ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und Ihren Familien, die mit Problemen konfrontiert sind, welche mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen…“(WHO 2002).

Um den individuellen Bedürfnissen der schwerstkranken und sterbenden Menschen gerecht zu werden, bedarf es einer Betreuung durch ein multiprofessionelles Team.


Im Rahmen der Hospiz- und Palliativerfassung (HOPE 2015) hat sich gezeigt, dass neben der körperlichen Schwäche und der Müdigkeit, die Hilfe bei alltäglichen Verrichtungen ein vorrangig beschriebenes Problem der Patienten darstellt.


Die betätigungsorientierte Arbeit der Ergotherapie leistet in diesem
Zusammenhang einen wichtigen Beitrag. Dieser Kurs soll, für die  ergotherapeutische Arbeit mit palliativ erkrankten Patienten, ein Basiswissen vermitteln. Inhalt des Kurses sind dementsprechend ergotherapeutische Maßnahmen und Möglichkeiten bei der Behandlung von Palliativpatienten
und dies soll im Theoretischen als auch im Praktischen vermittelt werden.

Ziel
 • Kennenlernen verschiedener Therapie- und Begleitangebote
 • Praktische Erfahrung sammeln für den Umgang mit Palliativpatienten
 • Wege aufzeigen, um den Patienten größtmögliche Lebensqualität und Selbstständigkeit zur Bewältigung des Alltags zu ermöglichen
 • Erkennen und Entwickeln von eigenen Ressourcen und Möglichkeiten zur Reduzierung der Belastung im täglichen Umgang mit Leben, Sterben und Tod


Inhalt
 • Hintergrundinformationen zum Thema Palliative Care
 • Handling , Lagerung und Transfermöglichkeiten aufzeigen und praktisch anwenden
 • Therapeutische Maßnahmen und Möglichkeiten bei Fatigue und Atemnot
 • Stressmanagement: kreative Angebote, Entspannungsmöglichkeiten und Basale Stimulation
 • Hilfsmittelversorgung
 • Angehörigenberatung und Integration in die Therapie
 • Selfcare
 • Ethik



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