Freiwilliges Soziales Jahr im EGZB

Aktuell suchen wir wieder junge Menschen, die sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr bei uns im EGZB interessieren. Du hast gerade Abi gemacht und möchtest Dich erst einmal orientieren? Bei uns im Evangelischen Geriatriezentrum kannst Du als FSJler im Bereich Neuropsychologie, stationäre Pflege, Stationsassistenz oder im Sozialdienst ältere Menschen begleiten und könnt dabei gleichzeitig Einblick in viele andere Gesundheitsberufe erhalten, die in der Geriatrie zusammenarbeiten. Vergünstigungen wie ein Ticket für die BVG und ein Zuschuss zum Mittagessen sind natürlich inbegriffen. Was man bei uns im EGZB alles erleben kann, haben die beiden aktuellen FSJlerinnen Alina Denz und Fiona Niebuhr in einer Reportage für das Online-Magazin der Diakonie geschildert – hier könnt Ihr die Reportage lesen: Diakonie-Portal

Bewerbungen bitte an:

Andreas.bach-sittner(at)egzb.de oder mike.Heinig(at)egzb.de

__________________________________________________

EGZB & Charité mit neuer Expertise in der Altersmedizin

Zum ersten April hat Prof. Dr. Ursula Müller-Werdan die W3-Professur für Geriatrie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen. Neben der Professur mit dem Schwerpunkt Altersmedizin leitet die 53-jährige Medizinerin das Evangelische Geriatriezentrum Berlin (EGZB), eine Einrichtung der universitären Geriatrie der Charité in Trägerschaft des Evangelischen Johannesstifts. Müller-Werdan löst damit Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen ab, die sich nach ihrer Pensionierung weiter im Bereich der Forschung an der Charité engagieren wird.

Altersmedizinisches Wissen auch in akutmedizinische und andere klinische Bereiche hineinzutragen, ist ein zentrales Anliegen von Prof. Ursula Müller-Werdan: „Der Anteil betagter Menschen, die in allen Bereichen behandelt werden, ist inzwischen sehr hoch. Geriatrische Aspekte werden dabei von immer größerer Bedeutung. Aufgrund der breiten Kompetenz bietet die Charité ein ideales Arbeits- und Forschungsumfeld.“ Neben der Behandlung von Krankheiten liegen ihr Krankheitsvermeidung und Prävention besonders am Herzen.

Die Forschungsschwerpunkte der Wissenschaftlerin bilden molekulare Mechanismen von entzündlichen Herzerkrankungen und Herzalterungsprozesse. Ebenso gilt ihr Interesse der Frage, wie sich Organalterung verzögern lässt und Alterskrankheiten vorgebeugt werden kann. Forschungen im Rahmen des Sonderforschungsbereichs (SFB) 598 „Herzerkrankungen im Alter – Molekulare Mechanismen und therapeutische Einflussnahme“ gehörten ebenso zu ihrem Repertoire.

Als Nachfolgerin von Prof. Elisabeth Steinhagen-Thiessen übernimmt Müller-Werdan die Leitung der Forschungsgruppe Geriatrie an der Charité und die Ärztliche Leitung des Evangelischen Geriatriezentrums (EGZB), das über einen Kooperationsvertrag eng mit der Charité verbunden ist. Ursula Müller-Werdan: „Das Evangelische Geriatriezentrum Berlin zeigt als ein Leuchtturm der klinischen Geriatrie die Vereinbarkeit des humanitären Auftrags des Fachs mit höchstem Niveau in Patientenversorgung und klinischer Forschung.“

Prof. Dr. Ursula Müller-Werdan ist in Süddeutschland aufgewachsen. Ihr Medizinstudium absolvierte sie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, mit Aufenthalten an der Oxford Medical School und der Harvard Medical School. Seit 1996 ist sie an der Universitätsklinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aktiv gewesen, seit 2006 auch als Mitglied des Aufsichtsrates. An der Charité will die Internistin und Fachärztin für Kardiologie, Intensivmedizin und Geriatrie unter anderem Forschungen zur Bedeutung von Entzündungen für den biologischen Alterungsprozess des Herzens und anderer innerer Organe voranbringen.

Foto v.l.: Gerald Jüngling (kaufm. Geschäftsführer), Prof. Dr. Ursula Müller-Werdan (Chefärztin), Dr. Rahel Eckardt (kommiss. Chefärztin), PD Dr. Joachim Seybold MBA (med. Geschäftsführer)

__________________________________________________

Tierisch gut betreut

Tiere können beruhigend und motivierend auf Menschen wirken, die Betreuung benötigen. Soll Tiertherapie im professionellen Umfeld angeboten werden, ergeben sich allerdings viele Fragen: Soll ein Besuchsdienst gebucht werden oder sollen dauerhaft Tiere vor Ort gehalten werden? Was kostet welche Form der Tierhaltung? Von welchem Angebot profitieren Bewohner am meisten?

All diese Fragen werden in dem neuen Kurs „Tierisch gut betreut“ beantwortet, den die Akademie für Fort- und Weiterbildung am EGZB in diesem Jahr zum ersten Mal anbietet. Als Kursleiterin konnte die renommierte Referentin Anette Bull gewonnen werden, die seit vielen Jahren in einem Luxemburger Pflegeheim mit einer Vielzahl an Therapietieren arbeitet. Dazu zählen neben den klassischen Therapiebegleithunden auch Ziegen, Kaninchen, Kanarienvögel, Katzen und Papageien.

In dem Kurs werden die Teilnehmer anhand von Beispielen aus der Praxis erfahren, was mit guter Planung an Erfolgen erreichbar ist. Und natürlich gibt es für das Seminar auch tierische Unterstützung: Zusammen mit dem Kleinpudel „Leo“ können die Seminarteilnehmer tiergestützte Arbeit aus nächster Nähe erfahren.

Weitere Infos und Anmeldung unter (030) 4594-1830 oder per E-Mail unter akademie(at)egzb.de

__________________________________________________

__________________________________________________