Das IPA öffnet seine Pforten!

Das neu gegründete „Institut für präventive Altersmedizin“ (IPA) am EGZB hat seine Arbeit aufgenommen. Das IPA bietet sowohl hausärztliche Betreuung als auch Hilfe bei psychischen Problemen. Dafür stehen in dem neu geschaffenen medizinischen Versorgungszentrum der Hausarzt Dr. Wolfgang Rubatscher und die Psychologin und Psychotherapeutin Dr. Marianne Hess bereit. 

Das EGZB erweitert damit sein Versorgungsangebot auch auf den ambulanten Bereich – auf dem Gelände in der Reinickendorfer Straße befindet sich somit das am besten ausgestattete Zentrum für Altersmedizin in ganz Berlin. Von der stationären Betreuung in der Akutklinik über die gezielte Rehabilitation in der Tagesklinik bis hin zur ambulanten Nachsorge im IPA werden alle relevanten medizinischen Bereiche abgedeckt. Darüber hinaus steht für Menschen, die nicht mehr selbständig zuhause leben können oder an dementiellen Erkrankungen leiden, ein neu ausgebautes Pflegewohnheim und eine familiäre Tagespflege bereit. In der Akademie für Fort- und Weiterbildung finden zudem laufend Fortbildungen in den wichtigsten Themen der Altersmedizin für Fachkräfte aus ganz Deutschland statt. 

Wer einen Termin im Institut für präventive Altersmedizin vereinbaren möchte, kann das unter der Nummer (030) 4594-1920 oder (030) 4594-1921 sehr gerne tun. Wer weitere Informationen zum EGZB möchte, kann sich gerne unter info(at)egzb.de melden.

(August 2010)

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Ärztevergütung im EGZB überdurchschnittlich

Während die Ärzte an vielen kommunalen Kliniken gerade für bessere Gehälter streiken, bleibt das Evangelische Geriatriezentrum von derartigen Streiks verschont. „Die Bezahlung der Ärzte in unserem Haus ist überdurchschnittlich gut“, sagt der kaufmännische Geschäftsführer des EGZB, Dr. Thomas Krössin. „Unsere Tarifverträge sehen eine höhere Vergütung vor als die Verträge vieler anderer Krankenhäuser“, betont Krössin, der selbst Facharzt für Nuklearmedizin ist.

Mangel an qualifizierten Ärzten

Dennoch kämpfen viele geriatrische Kliniken mit einem Mangel an qualifizierten Ärzten. „Leider ist das Fach Geriatrie noch nicht so prestigeträchtig wie andere Bereiche in der Medizin“, erklärt Krössin. Er ermutigt deshalb junge Ärztinnen und Ärzte, sich verstärkt der Altersmedizin zu widmen. „Gerade im Hinblick auf die demographische Entwicklung in Deutschland werden wir einen enormen Bedarf an zusätzlichen Ärzten in diesem Fach haben“, so der kaufmännische Geschäftsführer.

August 2010

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Sprechstunde Altersmedizin in der Charité

Speziell für Senioren hat die Charité - Universitätsmedizin Berlin jetzt eine „Sprechstunde für Altersmedizin“ eingerichtet. Am Campus Virchow-Klinikum können sich ab sofort ältere Menschen beraten und ambulant behandeln lassen. In der Sprechstunde kümmert sich die Leiterin der Lipidambulanz und Ärztliche Direktorin des EGZB, Frau Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen zusammen mit ihrem Team um Patienten mit alterstypischen Erkrankungen.

Dazu gehören chronische Wunden und Gehbehinderungen ebenso wie Gedächtnisprobleme, etwa bei beginnender Demenz. Auch Fragen zur Einnahme mehrerer Medikamente werden in der Sprechstunde für Altersmedizin beantwortet. Senioren finden dort auch Beratung, wie sie Stürze vermeiden können und wie sie sich nach einem Sturz möglichst schnell wieder erholen. Hausärzte können ihre Patienten an die Hochschulambulanz überweisen. Die Beratung findet in den Räumen der Lipidambulanz (Augustenburger Platz 1, Ostring 1/ Ostring 3, 2. Etage) statt. Interessierte können sich unter der Telefonnummer (030) 450 553 169 oder per E-Mail unter alterssprechstunde(at)charite.de anmelden

Juli 2010

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Inkontinenz - nicht schämen, helfen lassen!

Allein in Deutschland sind mehrere Millionen Menschen von einer Form der Inkontinenz betroffen. Das Evangelische Geriatriezentrum (EGZB) möchte gemeinsam mit der Charité das Thema Inkontinenz aus der Tabuzone holen. Im Rahmen der „World Continence Week“ organisierten die beiden Einrichtungen daher am 25. & 26. Juni Patientenveranstaltungen.

Am Freitag, 25. Juni, wurden zwischen 16.00 Uhr und 20.00 Uhr Hilfsmittel und Untersuchungsmethoden in der Akademie des EGZB an der Reinickendorfer Str. 61 vorgestellt.  Interessierte konnten dort unter Anleitung von Experten Beckenbodenübungen absolvieren oder sich in die Behandlung mit modernen Kinesiotapes einführen lassen.

Am  Samstag, 26. Juni, bot die gynäkologische Poliklinik der Charité am Campus Virchow-Klinikum von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr Untersuchungen für Männer und Frauen an. Weitere Informationen finden Interessierte auch auf den Seiten der Deutschen Kontinenzgesellschaft unter http://www.kontinenz-gesellschaft.de/ (Bildnachweis: Shutterstock)

Juni 2010

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Vortrag in der Urania zum Thema Cholesterin

Cholesterin – Ist „je niedriger, desto besser“ immer richtig?

 - Vortrag mit Diskussion -

Cholesterin ist ein lebensnotwendiger Stoff im Körper, sowohl das HDL als auch das vermeintlich schädliche LDL. Schädlich wird LDL erst, wenn zuviel davon im Blut ist. Meist steigen im Laufe des Lebens die Werte an und werden so zum Risiko für die Gefäße. Herzinfarkt oder Schlaganfall im mittleren oder höheren Lebensalter drohen.

Welche Aufgaben hat das Cholesterin, welche Risiken und Therapien gibt es? Muss das zu hohe Cholesterin individuell gesenkt werden? Wie tief gesenkt ist noch gesund? Kann frühzeitig mit richtiger Ernährung oder Bewegung einem zu hohen Cholesterinwert im Alter vorgebeugt werden?

Frau Prof. Steinhagen-Thiessen hielt am 11. Februar 2010 einen Vortrag zu diesem Thema und diskutierte die neuesten Forschungserkenntnisse. Für weitere Informationen wenden Sie sich an unsere Pressestelle unter (030) 4594-1711

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Wie werden wir im Alter leben?

Unter diesem Titel hatte die Wochenzeitung DIE ZEIT vor kurzem zu einer Veranstaltung geladen. Die ärztliche Leiterin des EGZB, Prof. Elisabeth Steinhagen-Thiessen, nahm als Podiumsgast daran teil. Dort diskutierte sie mit anderen Altersexperten über künftige Trends, die das Leben älterer Menschen prägen werden.

Gesprochen wurde vor allem über die Frage, welche Rolle Technik in Zukunft einnehmen wird. Als anschauliches Beispiel hatten die Veranstalter unter anderem den therapeutischen Roboter PARO präsentiert, der in den 90er-Jahren von dem Japaner Takanori Shibata entwickelt wurde und vor allem in der Therapie von dementen Menschen eingesetzt wird (siehe Bild).

Die Experten um Prof. Steinhagen-Thiessen waren sich darin einig, dass Technik in Zukunft eine große Rolle spielen wird, um älteren Menschen zu mehr Sicherheit und Selbständigkeit zu verhelfen. So werden im Projekt „SmartSenior“, an dem auch die Forschungsgruppe Geriatrie der Charité am EGZB mitarbeitet, intelligente Trainingsgeräte für die Rehabilitation und Nothalteassistenten für Autos entwickelt (siehe Forschungsprojekte)  (Nov. 2009)

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