Die Anfänge der Kinderheilkunde in Berlin

Das Kaiser- und Kaiserin-Friedrich-Hospital

Auf Initiative des Pädiaters Adolf Baginski wurde am 05. Juli 1890 mit Unterstützung von Rudolf Virchow das Kaiser- und Kaiserin-Friedrich-Hospital im Norden Berlins (im heutigen Stadtbezirk Wedding) eröffnet. Die Festrede hielt Rudolf Virchow. Die Finanzierung des Kinderkrankenhauses erfolgte zunächst über eine Stiftung. Den größten Teil der Investitionsmittel stellte die Kaiser-Friedrich-Stiftung zur Verfügung.

Das Kinderkrankenhaus war von Anfang an in eine Abteilung für interne Pädiatrie und eine Abteilung für Kinderchirurgie gegliedert. Infektionspavillions, die als in sich abgeschlossene Einheiten konzipiert waren, ermöglichten die isolation von infektiösen Patienten. Da die Finanzen der Stiftung nicht mehr ausreichten, wurde die Klinik am 01. Oktober 1901 von der städtischen Verwaltung Berlins übernommen.

Quelle: Aus der Charite Informations-Serie “Die Geschichte der Berliner Kinderheilkunde - Die Anfänge der Kinderheilkunde in Berlin Teil 4”.