Ansprechpartner

Hr.-Dr.-Gernot-Lämmler

Dr. Gernot Lämmler

Ltg. Neuropsychologie

Evangelisches Geriatriezentrum Berlin gGmbH

Reinickendorfer Str. 61

13347 Berlin

Tel   (030) 4594-1975

Fax  (030) 4594-1938

Mail  gernot.laemmler(at)egzb.de

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im EGZB

Erfahrungsbericht FSJ in der Neuropsychologie

Fraktur und Demenz – EGZB veröffentlicht Therapieleitfaden

Ein Sturz ist schnell passiert, aber die Folgen sind oft dramatisch: Gerade Oberschenkelhalsbrüche beziehungsweise Hüftfrakturen stellen für ältere Menschen eine große Gefahr dar. Die Rehabilitation nach solch einem Bruch ist meist langwierig und leider nicht immer erfolgreich.

Liegt gleichzeitig auch noch eine Demenz vor, beispielsweise eine Alzheimer-Erkrankung, sind die Heilungsaussichten noch schlechter: „Mit den gängigen Therapiekonzepten sind diese Patienten überfordert“, sagt Dr. Gernot Lämmler, leitender Neuropsychologe am EGZB. Demenzerkrankte können sich Therapieinhalte häufig nicht merken, vergessen ihre Hilfsmittel oder bestreiten manchmal sogar, überhaupt einen Bruch erlitten zu haben.

Auch Therapeuten sind häufig mit diesen Patienten überfordert – bei ihrer Entlassung sind Demenzerkrankte deshalb häufig deutlich immobiler als geistig rüstige Senioren. Am EGZB wurde deshalb mit Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung das FRANZ-Projekt entwickelt – „FRANZ“ steht als Abkürzung für „Fraktur und Demenz“. Aus diesem Projekt ist jetzt ein Behandlungsmanual hervorgegangen, das Pflegekräften und Therapeuten praxisnahe Hilfe bietet. Das Buch ist beim Mabuse-Verlag erschienen und kann hier bezogen werden. Für weitere Fragen zum Buch oder zum FRANZ-Projekt können Sie sich gerne an uns wenden.

 

Neuropsychologen - die Experten für geistige Leistungsfähigkeit

Neuropsychologen behandeln die psychischen Folgen hirnorganischer Erkrankungen wie Schlaganfall oder Demenz, die gerade im Alter häufig sind. Psychische Folgen zeigen sich in

  • Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit, etwa der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses,
  • Störungen des Verhaltens, z.B. Antriebslosigkeit
  • Störungen des Befindens, z.B. depressiver Verstimmung oder Angst

Die Grundlage jeder erfolgreichen Behandlung ist eine genaue Diagnostik! Unsere Neuropsychologen setzen zu diesem Zweck international bewährte Testverfahren ein. Eine erste Orientierung liefern Kurztests, die bei Bedarf durch differenziertere Verfahren ergänzt werden.

Sind Hirnleistungsstörungen akut aufgetreten, z.B. nach einem Schlaganfall, ist das Therapieziel eine möglichst weitgehende Wiederherstellung der betroffenen Funktionen. Hier setzen wir computergestützte Programme ein, die auch ohne Vorkenntnisse gut bedienbar sind. Sind die Hirnleistungsstörungen Ausdruck einer fortschreitenden Erkrankung wie der Alzheimer-Krankheit, geht es darum, die noch intakten Funktionen, z.B. Erinnerungen an früher, möglichst lange zu erhalten. Die Therapie erfolgt dann spielerisch und immer orientiert an der Biografie der Patienten.

 

Rat bei Depression

Das Erleben von Krankheit und Behinderung kann Depressionen und Angststörungen auslösen. Bei Bedarf bieten unsere Neuropsychologen während des Krankenhausaufenthalts eine psychotherapeutische Begleitung an, um die Anpassung an die veränderte Lebenssituation zu erleichtern. Auch Entspannungstechniken werden vermittelt.

Angehörige erfahren, wie sie „ihren“ Patienten nach der Entlassung am besten unterstützen können. Viele Patienten und Angehörigen profitieren von der Teilnahme an Selbsthilfegruppen. Unsere Neuropsychologen arbeiten deshalb eng mit Selbsthilfevereinen zusammen. Unser leitender Neuropsychologe, Dr. Gernot Lämmler, ist seit Jahren Vorstandsmitglied der Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V.

Themen, die uns beschäftigen:

Autofahren und Schlaganfall

Schlaganfall und Demenz

Mobiler durch FRANZ (neue Therapiemethode nach Schenkelhalsbruch)

Depression


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