Kursidentifikation:

SchmeMa 10/17

Für diese Veranstaltung kann Bildungsurlaub nach dem Berliner Bildungsurlaubsgesetz (BiUrlG) beantragt werden.

Zielgruppe:

Pflegepersonal, Mitarbeiter aus Apotheken, Sanitätshäuser, MDK

Termin:

09.10.2017 - 12.10.2017

Zeit:

09.00 - 16.15 Uhr

Referent/In:

Elvira Haynes
(GuK
Gesundheits- und Sozial-Ökonomin (VWA)
QM-Beauftragte)
Elke Lehmkuhl
(Ärztin)
Sebastian Kansy
(Pflegefachkraft am EGZB)

Kursgebühr:

299,00 €

TN-Zahl:

max. 20

FB-Punkte:

14

Downloads:

Fachfortbildung Schmerzmanager


Schmerzmanagement bei Erwachsenen

Schmerzen sind Leit- und Begleitsymptome vieler Erkrankungen und mit der häufigste Grund, sich in medizinische Betreuung zu begeben.

Die Behandlung ihrer vielfältigen Ursachen und Erscheinungsformen gehört zu den anspruchsvollen Aufgaben und Herausforderungen des pflegerischen Alltags in allen Sektoren der medizinischen und pflegerischen Versorgung.

Grundlage einer erfolgreichen, individuellen Schmerzbehandlung sind dabei nicht nur ausreichende medizinische Kenntnisse sondern auch das Verständnis bio-psycho-sozialer Wechselbeziehungen der Schmerzwahrnehmung, deren konzeptionelles Umsetzen im täglichen Umgang mit Schmerzpatienten ein hohes Maß an Behandlungskompetenz verspricht.

Für einige Bereiche der Schmerzbehandlung wie vor allem für das perioperative Schmerzmanagement, für die Behandlung chronischer Rückenschmerzen und für die Therapie von Tumorschmerzen existieren mittlerweile erprobte Behandlungskonzepte, die auf eine breite Basis gestellt werden sollten, um das Leiden des Einzelnen nicht unnötig zu vergrößern. Für Schmerzen bei chronischen Erkrankungen, bei geriatrischen Patienten, Pflegeheimbewohnern und dementen Patienten liegen sowohl für den ambulanten wie auch stationären Bereich größtenteils alarmierende Zahlen einer Unterversorgung vor, die insbesondere durch das Fehlen eines Gesamtkonzeptes in der Behandlung begründet sind.

Ziele der Fachfortbildung
Die Teilnehmer werden in der Versorgung akuter sowie chronischer Schmerzpatienten auf dem neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand aus- und fortgebildet und werden befähigt, ihr erworbenes Wissen und die angelernten Fertigkeiten in Institutionen, an andere in medizinischen / pflegerischen Berufen Tätige sowie an Betroffene und Angehörige weiter zu geben, Konzepte zu entwickeln und zu evaluieren.

Zusammenfassung der Inhalte

  • Schmerzursachen
  • biologische, psychologische und soziale Aspekte des Schmerzerlebens
  • Schmerzassessment
  • Erkennen der Risikofaktoren einer Schmerzchronifizierung
  • Behandlung akuter und chronischer Schmerzzustände
  • nicht-medikamentöse und medikamentöse Schmerztherapie
  • Opioide in der Schmerztherapie
  • alternative Behandlungsmethoden
  • Anleitung zur Aktivierung, Motivation und Krankheitsbewältigung
  • Dokumentation und Therapiepläne
  • juristische, ethische und finanzielle Aspekte

 

Verlauf der Fachfortbildung

Die Fachfortbildung umfasst ca. 32 Unterrichtsstunden à 45 Minuten. Das Zertifikat wird durch eine, während der Fortbildung erarbeiteten, Projektarbeit (Bearbeitung eines kurzen Fallbeispiels) erlangt.

Hinweis

Gern können Sie eigene interessante Fälle vorstellen und mit den Referenten und den anderen Teilnehmern diskutieren.

 

 

Wir sind autorisierter Bildungspartner für die ZERCUR Geriatrie - Fachweiterbildung Pflege. Sie können diese Fortbildung für die Fachweiterbildung beim Bundesverband Geriatrie e.V anrechnen lassen. Weitere Informationen finden sie unter: http://www.egzb.de/akademie/aktuelles/fachweiterbildung-geriatrie/ oder http://www.bv-geriatrie.de.

 

 

 



zurück zur Übersicht